Wie ihr eine Welt für euer Buch aufbaut und gestaltet

Schreibt ihr Fantasy, Sci-Fi, eine Dystopie oder viele andere Genres, sind die Chancen hoch, dass ihr eine eigene Welt für eure Geschichte bauen müsst.

Auch wenn Urban Fantasy und Dystopien häufig in unserer Welt spielen, ist die dann doch meistens leicht abgewandelt. So rennen zum Beispiel glitzernde Vampire durch die Straßen oder wir werden von riesigen, undurchsichtigen Konzernen bei jedem einzelnen unserer Schritte beobachtet. Zwei völlig unrealistische Gegebenheiten halt. Nicht wahr? Nicht wahr?

Während wir uns heute leider nicht mit Magiesystemen und dergleichen beschäftigen werden, da ich dafür noch einen anderen tollen Post geplant habe, sehen wir uns zumindest schon einmal die Grundlagen des Worldbuildings an. Was müsst ihr beachten? Warum ist es so wichtig? Wie schafft ihr es, eure Seele nicht im unendlichen Sog des großen und allmächtigen Worldbuilding-Dämonen zu verlieren?

Die Basics halt.

Wie sieht eure Welt aus?

Ob ihr ganze Universen, Planeten, Kontinente, Länder oder nur einzelne Städte baut, das Aussehen spielt immer eine wichtige Rolle. Sowohl das des Terrains als auch das der Bewohner.

Erstes Beispiel, das mir einfällt: „Game of Thrones„, beziehungsweise „Das Lied von Eis und Feuer“. (George R. R. Martin hat ernsthaft das wohl beste Worldbuilding der letzten paar Jahrzehnte rausgehauen, ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ich darüber nachdenke. [PS: Tolkien kann aufgrund seines beinahe gottgleichen Status in meinen Augen nicht gewertet werden.])

Essos mal außen vor gelassen, ist Westeros in klare Bereiche aufgeteilt: Den Süden, den Norden und alles oberhalb der Mauer. (Das mag jetzt etwas sehr vereinfacht sein, aber ihr versteht, was ich meine.)

Diese Aufteilung macht sich bemerkbar. Im Süden ist es häufig sonnig, es gibt viele grüne, saftige Pflanzen und die Menschen tragen luftige Kleidung, während es im Norden kalt ist. Es werden Felle getragen, es fällt Schnee und auch die Architektur ist eine völlig andere. Vom „wahren“ Norden wollen wir gar nicht erst anfangen, da kommt man ohne siebzig Wollmützen ja überhaupt nicht klar.

Also: Wie soll eure Welt aussehen? Was für Biome gibt es? Denkt am besten einfach an Minecraft oder Don’t Starve oder sowas. Die haben viele schöne, unterschiedliche Biome.

Klar, wenn ihr ganze Planeten oder Kontinente erschafft, könnte natürlich einer eine Wüstenlandschaft sein und ein anderer eine einzige Eiswüste. Aber wir nehmen uns hier mal eine Region nach der anderen vor.

Gehen wir mal davon aus, eure Geschichte spielt nur in einem einzigen Königreich, das ansatzweise an das antike Rom angelehnt ist. (Ja, wir bewegen uns wieder Richtung Ovid. Aber keine Sorge, seine Bücher stehen im Regal. Noch.)

In Italien ist es häufig ziemlich warm, würde ich mal sagen. Natürlich könntet ihr die klassische römische Architektur in eine Eislandschaft packen, aber das ergäbe wenig Sinn. Woher nehmen die Bewohner dieser Eislandschaft die nötigen Materialien, um diese besonders gearteten Gebäude zu bauen?

Ihr seht: Hinter jeder Architektur verbirgt sich etwas Logik. In einer Wüste wird man wohl kaum imposante Bauten aus Holz vorfinden, es sei denn, die Bewohner besagter Wüste haben ein echt gutes Handelsabkommen mit irgendwem abgeschlossen, der halt Holz hat. Kann ja sein.

Was ihr auch noch bedenken müsst: Was für eine Welt braucht ihr für eure Story, beziehungsweise für euer Genre?

Wenn ihr High Fantasy schreibt, ist es unwahrscheinlich, dass ihr großartig futuristischen Kram in eure Welt einbauen werdet. (Auch wenn es mal verdammt cool wäre, jetzt, wo ich so darüber nachdenke!)

Wenn ihr eine Dystopie schreibt, werdet ihr wohl kaum eine mittelalterliche Fantasywelt dafür brauchen. Denke ich jetzt mal. Was weiß ich, was ihr euch da zusammenschreibt.

Überlegt euch einfach, wie eure Welt aussehen soll: Flora, Fauna, die Landschaft. Das Klima. All sowas beeinflusst das Aussehen gewaltig. Bei extrem heißen Temperaturen werden die Menschen nicht in langen, geschichteten Kleidern mit Mänteln und Ärmeln herumrennen.

Apropos Menschen…

Wer lebt in eurer Welt?

Menschen? Aliens? Vampire? Götter? Feen? Androiden? Werwölfe? Hybriden?

Verschiedene Wesen werden die Welt verändern. Ganz egal, ob es klassische Fantasy-Wesen sind (wie Vampire oder Hexen) oder eher futuristische (wie Aliens oder Androiden).

Leben all diese verschiedenen Individuen zusammen? Oder sind die verschiedenen Völker aufgeteilt und haben sich alle eigene Städte oder Dörfer aufgebaut? So Auenland-mäßig halt?

Wie viele Wesen bewohnen eure Welt oder den bestimmten Ort, den ihr euch gerade ausdenkt? Ist es eine Großstadt oder ein eher kleines Dorf, in dem jeder jeden kennt? Das beeinflusst natürlich so einiges, sowohl Kultur als auch Architektur als auch bla, bla, bla. Alles halt. Alles beeinflusst alles. Wir haben’s begriffen, Blaenk.

Und wo wir gerade bei verschiedenen Menschen/Wesen sind: Wie wird mit denen umgegangen? Werden Werwölfe gemieden, weil sie bei Vollmond manchmal ein paar Menschen auffuttern?

Wie wird mit verschiedenen Einschränkungen und Altersgruppen umgegangen? Gibt es Seniorenheime für senile Hexen, die sich durch ihre Magie selbst gefährden würden? Gibt es speziell angefertigte Wasser-Rollstühle für Sirenen, damit sie trotz ihrer Schwanzflosse und den Kiemen an Land leben können? Wie gehen die Wesen in eurer Welt mit Behinderten um? Mit Waisen? Mit Ausgestoßenen der Gesellschaft?

Apropos Gesellschaft…

Mensch, die Überleitungen kommen ja heute mal wieder nur so auf mich zugeflogen! Coole Sache!

Wo war ich? Ach ja, Gesellschaft.

Beim Aspekt der Gesellschaft gibt es vieles zu beachten. Vieles, vieles, vieles. Viel mehr, als ich hier aufschreiben kann. Natürlich gebe ich mein Allerbestes, aber es wird euch wohl am weitesten bringen, euch nicht nur auf diesen Beitrag hier zu verlassen und ergänzend auch noch ein paar andere Gesellschaften zu studieren. Reale, fiktive, alle.

Was gehört zum Thema „Gesellschaft“?

Na ja, bei den Wesen, die in besagter Gesellschaft leben, waren wir ja eben schon. Jetzt müsst ihr nur noch herausfinden, wie sie miteinander leben.

Am einfachsten ist es natürlich, einfach die euch bekannten Gesellschaftsformen zu übernehmen. Heteronormative Welten sind vooooll der Hit. (Das war übrigens Sarkasmus, falls das nicht deutlich genug gewesen sein sollte. Danke.)

Dabei gibt es doch so viele Möglichkeiten, diese Klischees aus dem Fenster zu werfen! Habt ihr euch schon mal verschiedene antike Gesellschaften angeguckt? An vielen Orten war es früher so, dass sexuelle Orientierung, wie wir sie heute kennen, überhaupt nicht existierte. (Wobei ihr zum Beispiel in Rom trotzdem zur Schnecke gemacht wurdet, wenn ihr die nicht-dominante Person in der Beziehung wart. Ne, Caesar?) Ich meine, wie cool ist das denn bitte? Keine Labels! Ich meine… schon Labels, aber wir haben uns hier nicht für eine Geschichtsstunde zusammengefunden.

Natürlich gab es damals auch noch die Päderastie, über die ich offensichtlich nichts Positives zu sagen habe, weil Pädophilie in jedem Kontext verdammt uncool ist.

Auch die „klassischen“ Geschlechterrollen könntet ihr in eurer Welt mal ganz gekonnt in die Tonne knallen. Lasst Männer Kleider tragen, macht die Frauen zu krassen Kriegerinnen, dreht die Klischees ein bisschen um! Ich habe keinen Bock mehr, immer nur Fantasy-Welten zu lesen, die auf dem mittelalterlichen Europa basieren. Es reicht. Ernsthaft. Hört auf. (Nur Spaß, wenn ihr so eine Welt schreiben wollt, macht das. Aber ernsthaft. Kreativität. Umwerfen. Wir verstehen uns.)

Und wo wir gerade beim Thema sind: Was für Normen, Werte und Ethikvorstellungen gibt es in eurer fiktiven Gesellschaft so? In unserer gibt es ja sehr weitläufig akzeptierte. Gesetze helfen da nach. Morden ist zum Beispiel nicht so gerne gesehen, aber wenn ihr gähnt, ohne euch die Hand vor den Mund zu halten, werdet ihr halt augenblicklich für vogelfrei erklärt.

War doch so, ne?

Selbstverständlich haben nicht immer alle Menschen die gleichen Normen und Werte. Auch in einem einzigen Dorf können die sehr stark auseinandergehen. So verlieren ältere Leute vielleicht den Verstand, wenn jemand in der Öffentlichkeit etwas Knöchel zeigt, während jüngere das einfach völlig ignorieren. Aber auch von Mensch zu Mensch kann das variieren. Nicht vergessen: Leute sind unterschiedlich. Okay, cool.

Weiter geht’s:

Was für Berufe üben die Bewohner eurer Welt aus? Was für Berufe werden gebraucht? Wie werden diese Berufe in der Gesellschaft angesehen?

Wenn ihr gerade das Königreich plant, das neben dieser komischen Wüste mit Holzbauten liegt und dementsprechend sein Geld zu einem großen Teil aus dem Handel mit Holz zieht, werden die Menschen, die in der Holzindustrie arbeiten, vermutlich einen guten sozialen Stand haben. Immerhin sind sie sehr wichtig für die Ökonomie der Gesellschaft. Ergibt Sinn.

Natürlich gibt es immer auch Vorurteile und sowas. So wie manche Berufe auch in unserer Welt nicht allzu positiv behaftet sind, obwohl wir nicht auf sie verzichten könnten.

Wenn ihr euch spezielle Berufe für eure Welt ausdenkt, müsst ihr da natürlich nochmal kreativer werden. Existiert in eurer Welt Nekromantie, gibt es vielleicht einen zugehörigen Beruf. Oder vielleicht macht ihr den „Detroit: Become Human“ und habt Androiden als Sklaven der Menschen. Ist „Sklave“ ein Beruf? Äh.

Passend zu Berufen sollten wir auch über Bildung reden. Hat jedes Wesen den gleichen Zugang zu Bildung? Oder werden die Menschen vielleicht unterdrückt und nur die Alien-Overlords dürfen die Schulen besuchen? Wer weiß, das müsstet ihr euch aber vielleicht überlegen, falls es ansatzweise relevant ist.

DIVERSITÄT DIVERSITÄT DIVERSITÄT

Glaubt ihr, wenn ich es nur oft genug schreie, fangen die Menschen an, sich beim Worldbuilding daran zu erinnern?

Ich meine jetzt nicht nur, dass ihr gefälligst Menschen verschiedener Hautfarben, Geschlechter und Sexualitäten in eure Geschichte einbauen und euch nicht mit „historischer Genauigkeit“ herausreden sollt (auch wenn ich euch das definitiv ans Herz legen würde), keine Sorge.

(Was zur Hölle, „historische Genauigkeit“? Du hast die Welt selbst erschaffen, Jeffrey. Du hast dir ihre Historie ausgedacht!)

Ich habe bisher fast nur über Gesellschaften geredet. Aber jetzt kommen wir mal zu den Kulturen, die diese Gesellschaften so haben.

Quelle surprise: Nicht alle Kulturen sind gleich. Seht euch doch mal unsere Welt an. So viele verschiedene Kulturen! Es ist wunderbar und sollte euch definitiv als Vorbild dienen.

Macht nicht alle Bewohner einer Welt oder eines Landes gleich. Niedersachen und Bayern sind völlig verschiedene Orte. Klar, sind beide deutsch und so, aber dennoch haben sie ihre eigenen Kulturen, ihre eigenen Eigenheiten. („Eigene Eigenheiten“, wow.)

Aber was ist besonders wichtig, wenn man eine Kultur planen will?

RICHTIG:

Die Geschichte

Ein Fakt über mich, der niemanden hier überraschen sollte: Ich liebe Geschichte.

Und beim Worldbuilding kommt diese Leidenschaft endlich mal zum Tragen, wenn ich schon im Alltag mit niemandem darüber reden kann.

Denn über allem, allem, was das Worldbuilding angeht, schwebt die Frage:

Wie ist es dazu gekommen?

Ihr plant eine Oligarchie für eure Welt? Cool, cool. Aber wie ist es in dieser überhaupt erst zu einer Oligarchie gekommen?

So wie ihr hinter allem (Komma was relevant ist) die Logik kennen müsst, müsst ihr auch hinter allem (Komma was relevant ist) die Geschichte kennen.

Inwiefern hat die Entdeckung der Magie im Jahre 76 A.F. das Leben in eurem totalitären Staat geprägt? Welche Schlüsselmomente gab es seitdem?

Sowas ist in Dystopien besonders wichtig. Meistens gab es ein einziges oder eine Reihe von Schlüsselereignissen, die die Welt in diese dystopische Richtung verändert hat/haben.

Nehmen wir uns mal die Französische Revolution als Beispiel, denn das Thema kaut man ja in der Schule nicht schon genug durch, nicht wahr?

Wer erinnert sich noch an Maximilien de Robespierre?

Nachdem die Monarchie in Frankreich am 21. September 1792 abgeschafft wurde, kam es im Jahre 1793 und 1794 (Juni 1793 bis Juli 1794, um exakt zu sein) zur sogenannten „Grande Terreur“, einer Schreckensherrschaft, die hauptsächlich von Robespierre angeführt wurde, wenn wir da mal ganz ehrlich sind.

Jeder, der als Feind der Revolution verdächtigt wurde, wurde verfolgt und hingerichtet, was denkbar uncool ist, wie ihr hoffentlich auch findet.

Zum Glück wurde diese Terrorherrschaft nach nur knapp einem Jahr beendet und Robespierre hingerichtet (was auch schon wieder nur so mäßig toll ist, weil Tod), aber stellen wir uns jetzt mal vor, dem wäre nicht so gewesen.

Nehmen wir mal an, Robespierre wäre zu einem allmächtigen Diktator geworden und hätte ganz Frankreich unterjocht. All seine politischen Gegner hätte er ganz einfach guillotiniert. Und hey, wenn er schon dabei ist, kann er ja auch eigentlich gleich die ganze Welt unterwerfen, oder?

Und schon ist die Französische Revolution die Hintergrundgeschichte einer Dystopie. Boom. Simpel, aber effektiv.

Die Geschichte von Herrschaftssystemen, Kulturen, Wertvorstellungen und eigentlich allem müsst ihr immer, immer, immer, immer, immer beachten. Immer.

Parlez-vous Quenya?

Viele von uns Schreiberlingen sind Sprachen-begeistert. Wer hat nicht schon mal versucht, sich eine eigene Sprache auszudenken oder zumindest eine eigene Geheimschrift zu entwickeln?

Es ist vielleicht nicht gerade jeder so Tolkien-mäßig drauf und erschafft quasi nur eine Geschichte, um die Hintergründe seiner ausgedachten Sprachen zu erklären, aber dennoch überlegen sich viele eigene Sprachen für ihre Bücher.

Manchmal sind es dann nur einige Worte, um das „Feeling“ eines Volkes besser darzustellen, manchmal sind es ausgeprägtere Sprachen, die man tatsächlich lernen könnte, wenn man wollte.

Und ernsthaft? Wenn ihr euch extra Sprachen für eure Welt ausdenken wollt, haut rein. Darauf werde ich hier aber definitiv nicht näher eingehen. Dieser Post ist sowieso schon viel zu lang.

Hier habt ihr einen gottverdammten wikiHow-Artikel zu dem Thema, falls euch das in irgendeiner Form weiterbringt. (Da wikiHow ja für seine Effektivität, was das Lehren angeht, bekannt ist.)

„X’xq§y’Vôéxy“ ist kein guter Name

Mein geliebter Beispielcharakter Luna Cthulhulesmênda’Achrxa lebt im Land X’xq§y’Vôéxy.

Ja, das war ein Keysmash. Genau genommen mehrere, aber darum geht es hier nicht.

Wenn ihr euch eure eigene Welt ausdenkt, ist der Drang groß, sich auch neue, originelle Namen für sämtliche Orte auszudenken. In den Namen dieser Stadt könnte man noch ein Zirkumflex hauen! Diese Lagune hat nur sieben Vokale in ihrem acht Buchstaben langen Namen!

Leute, beruhigt euch.

Ich habe rein gar nichts dagegen, wenn ihr euch eigene Namen für euren Kram ausdenkt, aber 1) macht sie aussprechbar und 2) macht sie sinnvoll.

Ist eure Welt an die Ästhetik der alten, nordischen Stämme angelehnt, ergibt es Sinn, die dortigen Orte in einem ähnlichen Stil zu benennen. Oder?

Klar, ihr könnt immer alle Normen brechen und ich würde euch niemals in eine Box sperren wollen, aber ich meine ja nur. Wäre sinnvoll.

„Hey, Hamlet, Be. More. Chill.“

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, müsst ihr verdammt viel über die Welt wissen, die ihr euch da ausgedacht habt. Aber ihr müsst nicht alles wissen. Wir haben heute echt viel Kram durchgekaut, aber letztendlich müsst ihr nur das wissen, was für eure Geschichte relevant ist.

Also: Beruhigt euch. Zum zweiten Mal.

Ihr müsst keine neunzig Sprachen für eure Welt entwickeln, ihr müsst keine drei Planeten entwerfen, wenn in der ganzen Geschichte nur einer davon relevant ist.

Verliert euch nicht im unendlichen Sog des großen und allmächtigen Worldbuilding-Dämonen, so verlockend das auch ist. Man könnte immer weiter feilen und seine Kreativität kann man wohl selten so schön ausleben wie beim Bauen einer ganzen Welt.

Aber dennoch: Chillt.

Letztendlich müsst ihr euch wirklich nur mit dem Kram befassen, der auch tatsächlich eine Rolle in eurer Geschichte spielt. Es ist zwar schön, mit dem großartigen Fachwissen über die eigene Welt anzugeben, aber es bringt euch leider nicht weiter. Sorry.

Tobt euch aber trotzdem aus und habt eine Menge Spaß beim Erschaffen von Welten!

Eine Zusammenfassung für Besucher der vierten Terrasse des Läuterungsberges

  • Das Aussehen
    • Je nach Terrain, Klima, Flora und Fauna werden Architektur und Menschen einer Welt anders aussehen (auch Kleidung)
  • Wer lebt in eurer Welt?
    • Verschiedene Völker (Vampire, Menschen, Aliens, …)
    • Wie leben sie?
    • Inwiefern beeinflusst das die Welt?
    • Vorurteile? Diskriminierung? Unterdrückung?
  • Die Gesellschaft
    • Wie leben die Wesen der Welt miteinander?
    • Ihr seid nicht gezwungen, unsere heutigen Gesellschaftsformen, Normen und Werte zu übernehmen
    • Jeder Mensch ist anders, ergo hat nicht jeder die gleichen Normen, Werte &c
    • Berufe: Was für Berufe braucht ihr? Welchen gesellschaftlichen Stand haben sie? Wer hat Zugang zu Bildung?
  • Kulturen sind unterschiedlich und teilweise gibt es viele verschiedene Kulturen an ein und demselben Ort
  • Die Geschichte
    • Die Geschichte beeinflusst die Welt
    • Denkt euch wichtige Schlüsselereignisse aus, die eure Welt zu dem gemacht haben, was sie jetzt ist
  • Denkt euch selbst Sprachen aus, wenn ihr wollt. Was auch immer
  • Namensgebung
    • Macht die Namen nicht zu kompliziert
    • Wenn ihr eure Welt an etwas Bestimmtes angelehnt habt (antikes Griechenland, Ägypten, das Japan der Edo-Zeit, …), orientiert euch an den tatsächlichen Namen der dortigen Orte
  • Verrennt euch nicht im Worldbuilding. Ihr braucht nur das, was später auch für die Geschichte relevant sein wird. Chillt.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Janine

    Echt toller Beitrag! Ich glaube damit hast du verdammt gute Tipps gegeben! 👍👍👍

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