„Molintery Warriors“ – Was ist das überhaupt?

Mein Debütroman soll der erste Teil der Reihe „Molintery Warriors“ werden. Aber worum zum Teufel geht es dabei eigentlich?

Nachdem ich am Mittwoch auf meinem Instagram Account das erste Mal etwas über mein Baby, mein Herzensprojekt, meinen Schatz gepostet habe, denke ich, dass es an der Zeit ist, das hier auch zu tun.
Natürlich halten wir das alles fürs erste Mal schön kurz und sachlich und ich werde mein Bestes geben, mich nicht in langen Ausschweifungen über was auch immer zu verlieren.

Also… sollen wir beginnen? Molintery Warriors für Einsteiger!

Die Randdaten

Okay. Zunächst einmal. Was für ein Genre haben wir hier vor uns?

Molintery Warriors ist eine Dystopie. Ob ich damit auf einen Hype-Zug aufspringen will, der schon längst weggefahren ist? (Danke, Divergent.) Nö, ich mag einfach das Genre sehr gerne. Und eigentlich war die Story am Anfang noch gar keine Dystopie. Aber von dem Trauerspiel, das die erste Version von Molintery Warriors war, sprechen wir lieber wann anders nochmal.

Das Ganze soll eine Reihe werden. Wie viele Bücher wird die denn beinhalten?

Momentan ist Molintery Warriors als Tetralogie geplant und rein theoretisch soll sich das auch nicht mehr ändern. Drückt mir die Daumen.

Wann soll der erste Teil rauskommen?

Wenn er fertig ist.

Die Story

Bei Instagram muss man sich ja immer so schrecklich kurz fassen, um nicht die Hälfte der Beschreibung in die Kommentare packen zu müssen, deswegen kann ich hier jetzt endlich mal so richtig ausholen und – Moment mal, habe ich nicht eben gerade noch das Gegenteil versprochen?

Na schön, na schön, eine kurze Abhandlung der Prämisse des Romans:

Vein, ein eher verwirrter Geselle – was ich allerdings auch wäre, wenn ich urplötzlich ohne den größten Teil meiner Erinnerungen im Dreck aufwachen würde – stolpert so ein bisschen durch eine verlassene, zerstörte Großstadt. Es ist heiß, es ist staubig, es ist echt uncool.
Nachdem er zwei seltsamen Leuten in noch seltsameren schwarzen Jacken mit blauen Streifen darauf und einem riesigen, mechanischen Killerlöwen begegnet, steigt seine Verwirrung ins Unermessliche. Und sein Puls gleich mit.

Eine der beiden seltsamen Personen in den seltsamen Jacken stellt sich als ein Mädchen namens Juby heraus, das Vein prompt erklärt, dass er sich gerade in einem aktiven Kriegsgebiet befindet, was seiner Verwirrung nun so gar nicht hilft.
Sie schafft es nicht wirklich, ihm klarzumachen, worum es in diesem Krieg eigentlich geht, aber es fallen Worte wie „die Rebellen“ und „die Guten“ und „die Bösen“. Also alles sehr aufschlussreich, wie auch Vein findet. „Die Guten“ sind dabei alle in einer blau markierten Jacke, „die Bösen“ hingegen tragen ihre Jacke mit roten Streifen.

Das Problem an der ganzen Sache? Vein hat gar keine Jacke. Weder blau noch rot noch lila noch regenbogenfarben. Dabei kann Juby allerdings auch nicht helfen. Sie hat Besseres zu tun.
Die andere Person im Bunde stellt sie übrigens als ihr „Geschwisterkind“, Thomas, vor.

„Was zum Teufel ist ein Geschwisterkind?“, mögen einige von euch jetzt fragen. Fürchtet euch nicht, denn ich habe die Antwort!

Geschwisterkinder sind zwei miteinander artifiziell vernetzte Menschen, die durch diese Verlinkung sozusagen eine unendliche, platonische Liebe zum jeweils anderen fühlen, was es nahezu unmöglich macht, dem Geschwisterkind zu schaden.
Das Prinzip der Geschwisterkinder wird von den „Rebellen“, die wir ja eben schon angesprochen hatten, angewandt und soll ihren Soldaten im Krieg helfen. Stirbt eins der Geschwisterkinder, wird ein Bruchteil seiner Kraft auf das jeweils andere übertragen. Diese Kraftübertragung wird jedoch deutlich verstärkt, wenn man sein Geschwisterkind selbst tötet. Aber wer würde sowas schon tun? Hallo? Unendliche, platonische Liebe und so.

Jeder hat ein Geschwisterkind, mit dem er verbunden ist – abgesehen von Vein. Natürlich. Warum sollte er hier auch in irgendeiner Hinsicht der Norm entsprechen?

Während Vein also eine kleine, immerwährende Krise durchlebt, entfaltet sich vor ihm die Handlung von Molintery Warriors und er fällt einfach kopfüber mitten rein. Von dem Fakt, dass der arme Kerl dann auch noch feststellt, dass er seinen Verstand zwischen zwei identisch aussehenden Körpern umherschleudern kann, fangen wir an dieser Stelle lieber gar nicht erst an. Aber der Junge macht das schon, er hat ja ganz viele tolle Gefährten, die er im Verlauf der Geschichte trifft. Und natürlich noch ein paar weniger tolle Gefährten. Und vergessen wir nicht die Nicht-Gefährten, die ihre roten Jacken rocken.

Wollen wir uns diese Leute nicht mal etwas genauer ansehen? Allerdings werden wir uns für dieses Mal erst einmal auf drei Charaktere beschränken, zu denen ich tatsächlich auch spoiler-frei eine Menge sagen kann.

Vein

Ja, Vein ist Veins Gefährte. Habt ihr das mit dem identischen Körper nicht gelesen? Das zählt. Ein bisschen.

Vein ist – wie ihr inzwischen eventuell erraten habt – der Protagonist von Molintery Warriors. Er hat eine Menge durchzustehen und ist ehrlich gesagt einen Großteil der Zeit entweder extrem verwirrt oder extrem abgenervt von den ganzen Irren um ihn herum. Und man kann es ihm kaum verübeln. Der Arme hat schließlich konstant eine Lebenskrise.

Vein würde sich ja auch gerne selbst vorstellen, aber ohne die nötigen Erinnerungen wird das schwierig. Ihr solltet vielleicht einfach Molintery Warriors lesen, sobald es draußen ist, und ihn so kennen lernen! (Mann, bin ich gut im Vermarkten.)

Taylor

Auch interessant, als zweitwichtigsten Charakter einen Typen anzuführen, über den ich bisher noch nicht ein Wort verloren habe. Aber na ja, ich bin halt unberechenbar!

Taylor ist in der Tat einer der wichtigsten Charaktere in Molintery Warriors, auch wenn er Vein anfänglich unheimlich auf den Geist geht. Wie kann er es denn auch wagen, einen jackenlosen Spinner ohne Erinnerungen in irgendeiner Form infrage zu stellen? Lächerlich!

Taylor ist ein wahrlich frappierender Charakter und das sage ich jetzt nur so hochgestochen, weil der Junge einer der intelligenteren Idioten dieser Truppe ist.
Um eine wunderbare Person zu zitieren: „Vein, Taylor und Juby teilen sich eine Gehirnzelle und meistens hat Taylor sie.“
Eine absolut akkurate Aussage, wenn ihr mich fragt.

Taylor ist ein friedliebender, höflicher junger Mann, der in dieses Setting eindeutig nicht reingehört. Krieg ist so gar nicht seins. Und die ganzen negativen Vibes, die Vein ihm entgegenbringt, sollten ihm auch gehörig auf den Magen schlagen.

Juby

Ein vertrautes Gesicht! Über Juby habe ich auch in meinem Beitrag zu Charakter- und Körpersprache schon ein wenig gesprochen. Das liegt daran, dass sie ein wahnsinnig… expressiver Mensch ist. Man könnte auch „aufgedreht“ sagen, aber ich bin nett.

Juby ist einer der ersten Charaktere, die in Molintery Warriors vorgestellt werden. Sie mag zwar ein echt großes Maul haben, aber gleichzeitig hat sie – um es in ihren Worten zu sagen – „echt keinen Bock“ auf die ganze Sache. Und besonders nicht darauf, erschossen zu werden.

Aber sie steht Vein mit Rat und Tat zur Seite und damit meine ich, dass sie ihn nur allzu gerne darauf hinweist, dass er ein Emo ist. Was man einfach nur als „lächerlich“ bezeichnen kann. Schließlich sagt er selbst von sich, dass er keiner ist. Und außerdem bedeckt er nicht mal eins seiner Augen mit seinen Haaren. Also kann das ja gar nicht sein.

Molintery Warriors

Ich werde definitiv noch mehr zu Molintery Warriors posten und es weiterhin mit euch teilen, also freut euch auf mehr Content. Und eventuell generell „mehr“. Das heute war schließlich nur eine kurze Einführung.

Für wöchentliche Posts zu dieser Reihe seid ihr auch gerne eingeladen, mir bei Instagram zu folgen.

An dieser Stelle: Au revoir und bis nächste Woche!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Asja

    Das klingt wirklich richtig, richtig gut 😍

    Ich hoffe, dass es bald fertig ist. Hihi 😉

    LG Asja

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